Archiv der Kategorie: Presse

ABSCHIEBEBEOBACHTUNG: MEHR TRANSPARENZ BEI ABSCHIEBUNGEN

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und OB-Kandidatin Verena Osgyan, MdL

Abschiebungen sind für viele Betroffenen oft mit einer hohen psychischen Belastung verbunden: Familien werden auseinandergerissen oder ihnen die Möglichkeit verwehrt, sich von Angehörigen und Freund*innen zu verabschieden. Auch unsere Stadt schiebt Geflüchtete am Albrecht-Dürer-Flughafen ab – stets mit dem Verweis, dies nicht verhindern zu können. Die restriktive Abschiebemethoden, die auch vor Kranken und jenen, die hier eine Ausbildung absolvieren und bereits integriert sind, nicht Halt machen, stellen nicht nur für die Betroffenen eine Extremsituation dar – sondern lösen sie auch in der Bevölkerung häufig Bestürzung aus.

„Um sicherzustellen, dass Abschiebungen transparent und rechtssicher verlaufen, brauchen wir eine Abschiebebeobachtung“, sagt Stadträtin Elke Leo. Diese sorge dafür, dass die abzuschiebende Person am Flughafen bis zum Abflug ins Zielland begleitet werde. Hinzu kommt, dass medizinisch und sozial komplexe Fälle nochmals untersucht werden können. An den Flughäfen Berlin Tegel, Schönefeld, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg gibt es bereits eine unabhängige Abschiebungsbeobachtung.

Verena Osgyan, OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete, stellt diesbezüglich klar: „Wenn der Freistaat überzeugt davon ist, dass er bei Abschiebungen keine Fehler macht, sollte er auch ein transparentes Verfahren nicht fürchten. Deshalb fordern wir, dass die Stadt eine Abschiebebeobachtung vor Ort einsetzt und sie Abschiebeflüge erst nach deren Einführung durchführt.“

Kleingärten am Südbahnhof erhalten – Verena Osgyan enttäuscht von Antwort der Staatsregierung

PRESSEMITTEILUNG

Vergangene Woche erkundigte die Nürnberger Landtagsabgeordnete Verena Osgyan sich bei der Staatsregierung über den Fortbestand der Kleingartenanlagen auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofes. Im Zuge der Gründung einer neuen Technischen Universität in Nürnberg befindet der Freistaat Bayern sich derzeit im Prozess, das Gelände zu erwerben und ist damit künftig Eigentümer der Flächen, auf denen sich auch die Schrebergärten befinden.

Die Antwort der Staatsregierung findet die Grünen-Abgeordnete ausweichend: „Die Staatsregierung verweist lediglich darauf, dass es noch keine weiteren Planungen für das Areal gibt.“ Eine längerfristige Garantie für die Kleingartenanlagen wolle die Staatsregierung in ihrer Antwort nicht abgeben.

„Dabei ist das Thema Stadtgrün in den kommenden Jahren zentral. Pflanzen im Stadtgebiet verbessern das Stadtklima, dienen Insekten als Lebensraum und bieten Erholung für die Menschen“, so Osgyan, die für die Grünen im kommenden März Oberbürgermeisterin von Nürnberg werden möchte, weiter. „Ich fordere eine Bestandsgarantie für die Kleingärten. Die Staatsregierung kann sich hier nicht einfach herauswinden und diese Frage in die Zukunft verschieben.“

Die Anfrage zum Plenum finden Sie hier.

Nürnbergs Fernen Westen nicht vergessen!

PRESSEMITTEILUNG

Am Frankenschnellweg scheiden sich nicht nur die Geister, sondern zieht sich hier auch die Grenze der Stadtteile, die von städte- und verkehrsbaulichen Planungen profitieren und jenen, die in vielerlei Hinsicht benachteiligt sind. Auf der einen Seite das sich wandelnde AEG-Areal und der wachsende Quelle-Park, auf der anderen Seite weisen Stadtteile wie Leyh, Höfen und Großreuth zahlreiche Defizite im infrastrukturellen, kulturellen, sozialen und städtebaulichen Bereich auf:  Buslinien, die ihre Kapazitätsgrenze erreicht haben, weshalb mehr Bürger*innen aufs Auto umsteigen, keine oder nur schwer erreichbare Kulturangebote für Senior*innen, fehlende Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und auch beim Thema Stadtgrün hat der Ferne Westen das Nachsehen.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass in Nürnbergs Westen innerhalb der einzelnen Stadtteile so große Unterschiede in vielerlei Hinsicht herrschen“, sagt Stadträtin Andrea Bielmeier. Wenn Einkaufsmöglichkeiten fehlen, Senior*innen weite Wege auf sich nehmen müssen und das Verkehrschaos größer statt kleiner wird, dann sei es an der Zeit zu handeln.

Auch Verena Osgyan, OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete, kann die Nachlässigkeit der Stadt nicht nachvollziehen: „Nürnberg schreibt sich auf die Fahnen, eine Stadt für alle zu sein. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass an manchen Stellen noch viel Nachholbedarf herrscht. Kein Stadtteil sollte nachhinken müssen.“

Haushalt 2020 – Unser Klimapaket: Versprochen – Gehalten!

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENund OB-Kandidatin Verena Osgyan, MdL

Alle reden vom Klimaschutz – wir handeln. Deshalb haben wir für den Haushalt 2020 ein Klimapaket geschnürt, denn statt 100 Millionen in einen völlig obsolet gewordenen Ausbau des Frankenschnellwegs zu stecken, richten wir den Blick nach vorne. Damit Nürnberg auch weiterhin eine lebenswerte Stadt bleibt, zeigen wir, dass unsere Versprechen keine Phrasen bleiben:

„Wir sind unserem Grundsatz ‚Versprochen – Gehalten‘ treu geblieben. Klimaschutz hat oberste Priorität, weshalb wir bereits im aktuellen Haushalt auf Klimaschutz setzen und den Radwegeetat bereits ab 2020 auf 10 Millionen Euro aufstocken. Der aktuelle Ansatz von CSU und SPD ist in Summe ein mutloses Weiter-so“, sagt Verena Osgyan, OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete.

Auch Fraktionsvorsitzender Achim Mletzko sieht in den Versprechen eine zahnlose ‚Klimaschutz ja, aber‘-Rhetorik: „Es ist unglaubwürdig, wenn Worten keine Taten folgen. Man kann nicht nur die Aktivist*innen von Fridays for Future für ihr Engagement loben, sondern muss auch handeln!“

Daher beantragen wir unter anderem auch eine Förderung der Fußgängerinfrastruktur mit einer Million Euro jährlich, die Erhöhung des Etats für Nachpflanzungen von Bäumen um eine Million Euro jährlich sowie eine Verdoppelung des Etats für barrierefreie ÖPNV-Haltestellen auf 2,4 Millionen Euro insgesamt.

Platz für zweite Wärmestube auf SÖR-Gelände?

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENund OB-Kandidatin Verena Osgyan, MdL

Seit Ende September greifen die Beschränkungsmaßnahmen in der Wärmestube, die aufgrund steigender Besucher*innenzahl und mangelnder Kapazitäten ergriffen werden mussten. Die Bemühungen seitens der Stadt, zusätzliche Räumlichkeiten zu finden, liefen bisher leider ins Leere. Diese Suche könnte nun ein Ende haben: Direkt angrenzend an die Wärmestube befindet sich ein Gelände von SÖR, das dieser zur Lagerung von Gerätschaften nutzt:

„Dieses Gelände wäre ideal, um dort eine zweite Wärmestube zu errichten“, sagt Stadträtin Andrea Friedel. „Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Klient*innen kennen den Standort bereits und es ließen sich zudem Synergien wie eine gemeinsame Leitung beider Wärmestuben schaffen.“

Auch Verena Osgyan, OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete, sieht hier viel Potenzial und fordert die Stadt auf, nach langer, erfolgloser Suche nun alternative Wege zu gehen: „So hart es auch klingen mag, viele Bürger*innen ziehen eine Lagerstätte in der Nachbarschaft einer Wärmestube vor. Wir sind überzeugt, dass es für SÖR einfacher ist, ein neues Grundstück zu finden und beantragen daher eine Prüfung möglicher Ausweichgrundstücke.“

Revolution im ÖPNV für Klimaschutz und Verkehrswende nutzen

PRESSEMITTEILUNG

12 Millionen Euro jährlich stellt der Freistaat dem VGN zur Verfügung, um stabile Preise zu garantieren und Innovationen zu unterstützen. Die Presse spricht von einer „Revolution im ÖPNV“, da der Freistaat erstmals in die Subventionierung des VGN einsteigt. Dieser Umbruch muss nun aber im Sinne des Klimaschutzes genutzt werden: “Wir sehen einen vorsichtigen Paradigmenwechsel, jetzt muss zügig massiv in den Klimaschutz investiert werden. Das sogenannte Wiener Modell mit Parkraumbewirtschaftung, umfassendem Ausbau der Infrastruktur und einem 365-Euro-Tarif stehen ab sofort auf der Tagesordnung“, so Fraktionsvorsitzender Achim Mletzko.

Stimmt die Landesregierung dem Unterhalt zu, gehen unterschiedliche Pilotprojekte wie digitalisierte Vertriebsvorgänge, ein verständliches Ticketsystem und kundenorientierter Service an den Start. Verena Osgyan, OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete sieht hier großes Potenzial: “Die angestrebten Maßnahmen sowie das angedachte 365-Euro-Ticket für Schüler*innen können aber nur ein erster Schritt sein. Wir werden darauf drängen, dass auch Schüler*innen der freien Schulen vom 365-Euro-Ticket profitieren können und das Ticketsystem nach dem Wiener Modell mittelfristig für alle Bürger*innen gilt. Jetzt muss CSU-Ministerpräsident Markus Söder endlich liefern!“

Klare Bearbeitungsfristen für Anträge ehrenamtlicher Stadtratsmitglieder

PRSSEMITTEILUNG

Die Bearbeitung von Anträgen der ehrenamtlichen Stadträt*innen benötigt eine gewisse Zeit. Diesem Umstand begegnen wir mit absolutem Verständnis. Allerdings sprengt die Wartezeit in Nürnberg häufig den üblichen Rahmen – generell betrug die durchschnittliche Bearbeitungsdauer der Anträge der Grünen Stadtratsfraktion in der laufenden Stadtratsperiode 30 Wochen – manche Anträge von 2014 wurden aber bis heute nicht behandelt.

Zwar lässt sich in gezielten Nachfragen zumindest der aktuelle Bearbeitungsstand erfahren, aber kostet dies allen Beteiligten Zeit. Dieser Umstand ist nicht nur arbeitsintensiv, sondern lässt er sich auch nicht mit einem demokratischen Selbstverständnis vereinbaren.

„Ein Blick in andere Großstädte wie München und Augsburg, aber auch kleinere Gemeinden wie Zirndorf, zeigt, dass klare Fristen zur Beantwortung von Anfragen und Anträgen fest in der Geschäftsordnung verankert sind. Daher fordern wir die Stadt Nürnberg auf, endlich festgelegte Fristen in die Geschäftsordnung des Stadtrats aufzunehmen“, sagt OB-Kandidatin und Landtagsabgeordnete Verena Osgyan.

Auch Stadträtin Elke Leo sieht konkreten Handlungsbedarf: „Die Bearbeitung von Anträgen innerhalb einer gewissen Zeit sollte selbstverständlich sein – vor allem für eine Großstadt wie Nürnberg. In dieser Hinsicht hinkt sie anderen Städten weit hinterher. Ehrenamtliche Stadträtinnen und Stadträte sind keine Bittsteller. Anträge dienen ihrer politischen Gestaltungsaufgabe.“

Den Antrag finden Sie hier.

 

Qualität der wissenschaftlichen Infrastruktur nachhaltig erhöhen

Pressemitteilung

Grüne fordern mehr Geld für marode Unibauten und Konzentration auf gesellschaftliche Zukunftsfragen

Die Ankündigung des Ministerpräsidenten, mit einem neuen Milliardenprogramm den Freistaat zum internationalen Spitzenstandort für Hochtechnologie und künstliche Intelligenz machen, kommentiert die wissenschaftspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Verena Osgyan:

„Ja, wir brauchen einen Modernisierungsschub für unsere Hochschulen. Allerdings ist der nicht damit getan, Spitzenforscher aus aller Welt nach Bayern zu locken, denn Spitzenforschung kann in den Köpfen nur dann stattfinden, wenn die Decke letzteren nicht wortwörtlich auf den Kopf fällt. Wir fordern, dass nicht ausschließlich neue Forschungsprogramme aufgelegt werden, sondern gleichzeitig auch akutesten Mängel aus dem bayernweit mindestens mit 5 Milliarden Euro bezifferbaren Sanierungsdefizit der bestehenden Infrastruktur beseitigt und der Sanierungsstau über die kommenden Jahre hinweg Zug-um-Zug abgebaut wird.“

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„Nie wieder Ausgrenzung“: Erinnerung an „Nürnberger Rassegesetze“

PRESSESPIEGEL

Am 15.09.1935 wurden die Nürnberger Rassegesetze der Nationalsozialisten verkündet. Um an diesen schrecklichen Tag zu erinnern, fand in Nürnberg eine Gedenkveranstaltung statt. Juden, sowie Sinti und Roma stehen auch im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs noch vielen Vorurteilen und rassistischen Anfeindungen, sowie Gewalttaten gegenüber und die Situation verschärft sich immer weiter. Von einer „deutliches Veränderung“ der Atmosphäre  auch im bayerischen Landtag sprach Verena Osgyan am Rande der Veranstaltung. Abgeordnete der AfD würden sich mit provokanten Beiträgen im Plenum melden – und immer wieder bewusst Grenzen überschreiten: „Das wird ausgetestet.“ Hier muss gegengesteuert und menschenverachtenden Meinungen Paroli geboten und im besten Fall keine Bühne gegeben werden.

Nordbayern.de berichtete.

NS-Kongresshalle soll Kulturort werden

PRESSESPIEGEL

Die NS-Kongresshalle in Nürnberg wurde seit Jahrzehnten nur als Lager genutzt, da der Nürnberger Stadtrat Ideen, wie ein Einkaufcenter oder ein Luxushotel darin zu verwirklichen, regelmäßig ablehnte. Nun machen die Nürnberger Grünen einen Nutzungsvorschlag, der die Halle der Nürnberger Stadtgesellschaft als Ort für Kultur und Kunst zuführen soll, ohne dabei das Erinnern, das an die Halle gekettet ist, abbrechen zu lassen. 20 000 Quadratmeter stünden derzeit leer, sagt die OB-Kandidatin Verena Osgyan, während die Kulturszene händeringend nach Ateliers und Proberäumen suche. Die Nürnberger Kulturreferentin stimmt dieser Idee zu.

Sueddeutsche.de und Nordbayern.de berichteten.