Alle Beiträge von Verena Osgyan

Runder Tisch mit Krankenhauspersonal: Situation am Klinikum Nürnberg deeskalieren und Laborkapazitäten in Bayern personell und finanziell aufstocken

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Verena Osgyan, MdL

Auf Einladung von Andrea Friedel, stellvertretende Vorsitzende der grünen Stadtratsfraktion, fand am 23. Oktober ein Gespräch zwischen Martin Schmalzbauer, Gewerkschaftssekretär bei Ver.di, Vertreter*innen verschiedener Abteilungen des Nürnberg Klinikums Nürnberg und der Klinikum Nürnberg Service-Gesellschaft und Verena Osgyan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag statt. 

In diesem Rahmen schilderte das Klinikpersonal eindrücklich die angespannte Situation in den Abteilungen und die immensen Herausforderungen ihres Arbeitsalltag am Klinikum und in der Servicegesellschaft. Die Beschäftigten machten deutlich, dass unabhängig vom laufenden Tarifstreit und den in diesem Zusammenhang aufgetretenen Verwerfungen zwischen Klinikleitung und Streikenden, die Arbeitsverdichtung im Gesundheitswesen die Mitarbeitenden am Klinikum Nürnberg bereits im Normalbetrieb erheblich belastet.

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BAYERISCHER POPKULTURPREIS FÜR DIE INITIATIVE „BARRIEREFREI FEIERN“

Ich freue mich sehr, dass die „initiative barrierefrei feiern“ dieses Jahr auf meine Nominierung hin mit dem Bayerischen Popkulturpreis in der Kategorie Inklusion ausgezeichnet wurde.

Für diesen haben ich sie vorgeschlagen, da sie auf dem Gebiet der Inklusion echte Pionierarbeit leistet und damit einen hohen Mehrwert für die gesamte bayerische Kulturszene schafft.

Das inklusive Konzept, bei dem Expertinnen und Experten mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe mit den Veranstaltenden kommunizieren, ist einmalig und hat Vorbildcharakter. Kultur muss für alle Mitglieder unserer Gesellschaft zugänglich sein und Organisationen wie die „initiative barrierefrei feiern“ setzen sich für eben diesen Anspruch ein, der bei der Planung von Veranstaltungen oft nicht berücksichtigt wird.

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Grüne kündigen eigenes Hochschulzukunftsgesetz an

PRESSEMITTEILUNG

Verena Osgyan fordert neue Schwerpunktsetzung bei der Reform des Bayerischen Hochschulrechts und einen offenen, transparenten Prozess

Die Landtags-Grünen fordern einen offenen und transparenten Prozess zur Neuordnung des Bayerischen Hochschulrechts. In den jetzt nach langer Heimlichtuerei bekanntgegebenen Eckpunkten für eine Hochschulrechtsnovelle seien klare Tendenzen in Richtung Entdemokratisierung der Lehrinstitute, überbordender Deregulierung und drohender Einschränkung der Wissenschaftsvielfalt erkennbar, kritisiert die hochschulpolitische Sprecherin Verena Osgyan. Zugleich drohe mit dem vorgelegten „Blumenstrauß möglicher Rechtsformen ein institutionelles Wirrwar, das staatliche Kontrolle künftig erschwert oder sogar unmöglich macht“.

Für Verena Osgyan ist „Söders Solotanz an den allermeisten Gremien vorbei bis hin zu einem Überraschungs-Kabinettsbeschluss“ zudem ein Musterbeispiel entrückter Regierungspolitik. Auch wenn hier jetzt ein breiterer Entwicklungskorridor für die Hochschulen eröffnet werde, sei es doch noch ein sehr weiter Weg bis zur allgemeinen Akzeptanz und bereitwilligen Umsetzung der schwarz-orangen Vorstellungen von einer Hochschulrechtsreform.

Verena Osgyan kündigt einen eigenen Entwurf der Landtags-Grünen für ein Hochschulzukunftsgesetz an, das unter anderem die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen angemessen würdigt, allen beteiligten Interessensgruppen mehr Teilhabe und demokratische Strukturen sichert und die längst nicht erreichte Gleichstellung von Frauen institutionell stärkt. Außerdem soll der wissenschaftliche Nachwuchs bessere Arbeitsbedingungen und mehr finanzielle Sicherheit erhalten. „Wir wollen alle, die an Hochschulen lernen, lehren oder forschen in die Neuordnung des Hochschulrechts einbinden und im Ergebnis interdisziplinares Forschen, kreatives Lernen und Lehren und den Zusammenhalt an den Hochschulen stärken“, unterstreicht Verena Osgyan.

Positiv vermerkt die Grünen-Hochschulexpertin das künftige Promotionsrecht auch für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. „Das ist ein richtiger Schritt, der endlich auch das Potenzial für bahnbrechende Entwicklungen an unseren Fachhochschulen würdigt“, so Verena Osgyan.

Gleichen Wissensstand für alle!

Verena Osgyan fordert Einsicht in Eckpunkte der Söder-Regierung zur Hochschulrechtsreform – Kritik am Konzept der „unternehmerischen Hochschule“

Die hochschulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Verena Osgyan, fordert die Söder-Regierung auf, das Versteckspiel um die Novelle des Bayerischen Hochschulrechts schnellstens zu beenden. „Was wir bei der Hochschulrechtsreform erleben, ist das Gegenteil einer offenen und demokratischen Willensbildung. Nicht nur die Landtags-Opposition, sondern auch weite Teile der wissenschaftlichen Expertinnen und Experten, die vergangene Woche an der Landtagsanhörung teilnahmen, werden über die konkreten Absichten der Söder-Regierung im Dunkeln gelassen, obwohl dem Vernehmen nach die Eckpunkte bereits am Dienstag im Kabinett beschlossen werden sollen.“, kritisiert Verena Osgyan

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Hochschulen brauchen mehr statt weniger Mitbestimmung

Verena Osgyan warnt vor geplanter Hochschulreform der Söder-Regierung und hofft auf „läuternde Wirkung“ der Expertenanhörung 

München (12. Oktober 2020/hla). Vor der Anhörung zur Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes am Mittwoch im Wissenschaftsausschuss des Bayerischen Landtags warnt die hochschulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Verena Osgyan: „Nach den uns bekannten Plänen der Söder-Regierung droht eine Entstaatlichung und damit verbundene Entdemokratisierung der bayerischen Hochschulen.“ Eine nachhaltige Schwächung der bayerischen Hochschullandschaft könnte die Folge sein.

Demnach wolle Schwarz-Orange die komplette Hochschullandschaft umkrempeln im Sinne eines Konzeptpapiers „Die unternehmerische Hochschule“ (liegt den Landtags-Grünen vor), das teilweise unter der Hand verbreitet wurde. Dem Papier nach sollen die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in eigenständige Körperschaften umgewandelt und von demokratischer Kontrolle – etwa durch den Landtag – entkoppelt werden. Auch finanziell würden die dann mit Pauschalbudgets ausgestatteten Hochschulen nach diesem Modell auf eigenes Risiko handeln.

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Podiumsdiskussion: Kinder, Küche, Corona

VERANSTALTUNGSEINLADUNG

Donnerstag, 26.11.2020, 19:30 Uhr

Raum Delta (KJR Nürnberg-Stadt),

Hintere Insel Schütt 20 , 90403 Nürnberg

Mit:

Verena Osgyan, MdL

stellv. Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Sprecherin für Wissenschaft und Hochschulpolitik

Margit Berndl

Vizepräsidentin des Bay. Landesfrauenrats , Vorstandsmitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbands

Sabine Böhm

Geschäftsführerin der FrauenBeratung Nürnberg für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen, Sprecherin der LAG der Frauennotrufe

Dr. Monika Schröttle

Leiterin der Forschungs- und Beobachtungsstelle Geschlecht, Gewalt, Menschenrechte am Institut für empirische Soziologie FAU Erlangen-Nürnberg

Die Corona-Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen.  Nicht nur während des Lockdowns waren und sind es jedoch oft Frauen, die aufgrund von Kita- und Schulschließungen die Care-Aufgaben übernehmen. Durch die Kombination von Homeoffice und fehlenden Betreuungsmöglichkeiten wird die traditionelle Rollenverteilung plötzlich wieder selbstverständlich und Frauen werden dadurch in ihren beruflichen Möglichkeiten erheblich eingeschränkt. Die Retraditionalisierung in der Coronakrise birgt die Gefahr, dass die Errungenschaften der Gleichstellungspolitik um Jahre zurückgeworfen werden.

Zudem befürchteten Expert*innen einen Anstieg der häuslichen Gewalt während des Lockdowns. Durch die räumliche Gebundenheit und die Ausgangbeschränkungen war es betroffenen Frauen oft nicht möglich, unbemerkt mit Hilfsorganisationen, Behörden oder Freund*innen in Kontakt zu treten. Auch finanzielle und psychische Auswirkungen der Krise – wie beispielsweise durch den Verlust der Arbeitsstelle – können die Situation in Haushalten verschärfen.


Anlässlich des „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen“ lädt Verena Osgyan am 26.11.20 zu einer Podiumsdiskussion mit Expertinnen ein. Im Rahmen der Diskussion wird die Frage gestellt: was muss und kann Politik und Gesellschaft leisten, um die Position von Frauen – nicht nur in Krisensituationen – nachhaltig zu stärken?

Anmeldung bis zum 20.11.20 an wiebke.goldhammer@gruene-fraktion-bayern.de.
Aufgrund des eingeschränkten Platzangebots wird die Diskussion live gestreamt. Der Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung auf www.osgyan.de veröffentlicht.

Konkrete Unterstützungsmaßnahmen für Hochschullehre statt Prestigeobjekte

PRESSEMTTEILUNG

„Es ist schade, dass CSU-Wissenschaftsminister Sibler so sehr im Vagen bleibt, was das Wintersemester 2020/21 angeht“, erklärt die Sprecherin für Hochschule und Wissenschaft der Landtags-Grünen, Verena Osgyan. „Wie kann den Hochschulen durch die Corona-Krise geholfen werden? Das bleibt unbeantwortet, Minister Sibler fährt mit Durchhalteparolen auf Sicht, statt mit konkreten Plänen aufzuwarten.“

Verena Osgyan hatte eine strukturierte Auswertung des Umstiegs auf die digitale Lehre im vergangenen Sommersemester und konkrete Hilfestellungen für die Hochschulen für das kommende Wintersemester erwartet. „Die digitale Lehre hat vor allem durch das Engagement und die Kreativität vieler Lehrender funktioniert. Das Mindeste, was der CSU-Wissenschaftsminister hätte machen können, wäre eine Evaluierung gewesen, um Bedarfe zu ermitteln und die Hochschulen bei der digitalen Lehre zu unterstützen.“

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Schwangerschaftsabbruch darf kein Straftatbestand sein!

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Verena Osgyan, MdL zum „International Safe Abortion Day“ am 28. September 2020

Am 28. September 2020 findet der internationale Safe Abortion Day statt. Mit bundesweiten Kampagnen und Kundgebungen machen Aktivist*innen darauf aufmerksam, dass jede Frau das Recht hat, frei über ihren Körper zu entscheiden und somit auch das Recht auf Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen. Denn noch immer sterben weltweit Frauen an Schwangerschaftsabbrüchen, weil sie nicht die Möglichkeit haben, diesen sicher und legal vornehmen zu lassen. Auch in Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch als grundsätzlich rechtswidrige Tat im Strafrecht verankert und Ärzt*innen, die Abtreibungen vornehmen, dürfen trotz massiver Proteste nicht über ihre Arbeit informieren. 

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Stadt(ver)führungen: Glücksbringer

ORTSTERMIN

Nürnberger Stadtverführungen 2020

Glücksbringer

Es gilt das gesprochene Wort

Leben, Freiheit und das Streben nach Glück
In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 ist der Begriff „Pursuit of Happiness“ verankert. Aber wie setzen wir den Pursuit of Happiness politisch um? Nicht erst seit „Das Private ist politisch“ gibt es viele Ansätze, das gute Leben zu verwirklichen. Findet sich auch im Deutschen Grundgesetz ein „Recht auf das Streben nach Glück“? Macht Demokratie glücklich? Welchen Einfluss hat die Politik auf das individuelle Lebensglück der Bürger*innen? Ich lade Sie ein zu einer Stadt(ver)führung, in deren Rahmen ich frage, wie Glück mit Besitz, Familienleben, Mobilität und Arbeit zusammenhängt und welchen Einfluss die Politik darauf hat.

Das Skrip der diesjährigen Stadt(ver)führungen können sie HIER einsehen.

Stadt(ver)führungen: Glücksbringer

Die Nürnberger Stadt(ver)führungen finden wieder vom 18. – 20.09.20 statt und Verena Osgyan bietet an drei Terminen eine Führung an.

Leben, Freiheit und das Streben nach Glück
In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 ist der Begriff „Pursuit of Happiness“ verankert. Aber wie setzen wir den Pursuit of Happiness politisch um? Nicht erst seit „Das Private ist politisch“ gibt es viele Ansätze, das gute Leben zu verwirklichen. Findet sich auch im Deutschen Grundgesetz ein „Recht auf das Streben nach Glück“? Macht Demokratie glücklich? Welchen Einfluss hat die Politik auf das individuelle Lebensglück der Bürger*innen? Ich lade Sie ein zu einer Stadt(ver)führung, in deren Rahmen ich frage, wie Glück mit Besitz, Familienleben, Mobilität und Arbeit zusammenhängt und welchen Einfluss die Politik darauf hat.

Termine:
Freitag, 18.09.20, 17:00 Uhr
Samstag, 19.09.20, 11:00 Uhr
Sonntag, 20.09.20, 11:00 Uhr

Veranstalter: Verena Osgyan, Landtagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen
Treffpunkt: Schöner Brunnen am Hauptmarkt, 90403 Nürnberg (Bus 36 bis Hauptmarkt)
Zielort:
Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Dauer: 90 Min.
Karten: Vorverkauf 9 Euro, Tageskasse: 10 Euro
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