Die Dauermahnwache kämpft seit September 2020 für die Umsetzung lokaler und globaler Klimaziele
Unter dem Motto „Wir campen, bis ihr handelt!“ kämpfen die mittlerweile 160 Aktivistinnen und Aktivisten im Klimacamp am Sebalder Platz seit dem 3. September 2020 für die Umsetzung lokaler und globaler Klimaziele. Das Klimacamp ist eine offene Gruppe, bei der sich jede und jeder beteiligen kann, beispielsweise durch die Übernahme einer Schicht. So konnte das Camp auch bei den eisigen Temperaturen im Winter aufrecht erhalten werden. Auch Verena Osgyan stattete der Dauermahnwache am 28. April einen Besuch ab, zusammen mit Alexandra Borkowski, ihre Partnerin beim Mentoringprojekt der Grünen Jugend Nürnberg.
Auf der Liste der Forderungen stehen die Begrenzung der Erderwärmung auf mindestens 1,5 Grad bis 2030, aber auch Maßnahmen, die das Leben in Nürnberg direkt betreffen. Mittlerweile gibt es auch eine „Außenstelle“ des Klimacamps an der Meistersingerhalle. Obwohl der Bau der Konzerthalle, für den einige Bäume gefällt werden sollten, erstmal auf Eis liegt, soll dort generell auf die eine mögliche Rodung des Reichswald z.B. im Zuge der Planungen des ICE-Werks in Altenfurt, aufmerksam gemacht werden.