Archiv der Kategorie: Texte

Frauenwahljahr 2018 – vom Fortschritt zum Stillstand!?

CANDLE-LIGHT-DINNER

Frauen feiern nunmehr seit 100 Jahren in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht und stehen somit in politischer Verantwortung. Zusammen mit den Dekanatsbeauftragten im ev.-luth. Dekanatsbezirk Nürnberg nahm sich Verena Osgyan das Frauenwahljahr 2018 zum Anlass, um wichtige Wegmarken und deren Bedeutung für die politische Teilhabe von Frauen in den Blick zu nehmen und vor allem das (Nicht-)Erreichte zu bilanzieren.

Hier können Sie Verena Osgyans Vortrag in voller Länge nachlesen.

Frauenwahljahr 2018 – vom Fortschritt zum Stillstand!? weiterlesen

„Wundertüten – Orte bayerischer Symbolpolitik“

ORTSTERMIN

SYMBOLPOLITISCHEN SPAZIERGANG
im Rahmen der Stadt(ver)führungen Nürnberg

Zwischen vollmundigen Versprechungen, symbolischen Schnellschüssen und echten Erfolgen – Trommeln gehört zum politischen Handwerk – ganz besonders im stolzen Freistaat Bayern.

Verena Osgyan, MdL führt Sie im Rahmen der Stadtverführungen auf eine Tour zu dergestalt symbolträchtigen Orten der Nürnberger Innenstadt. Denn nicht nur allseits bekannte Menschenrechts-mahnmale, Museen und Ministerien, sondern auch das eine oder andere Phantomprojekt bilden in Nürnberg immer wieder schöne Kulissen für politische Profilierung, die viel verspricht aber manchmal wenig hält.

„Wundertüten – Orte bayerischer Symbolpolitik“ weiterlesen

Selbst ist die Frau – eigenständige Existenzsicherung

VORTRAG

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 08. März und des Equal-Pay-Day veranstalteten die Stadt- und die Landkreisgrünen Landshut gemeinsam eine Veranstaltung zum Thema drohende Altersarmut von Frauen. Die frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Verena Osgyan, informierte darüber, wie eine Alterssicherung von Frauen gelingen kann und warum auch heute noch Altersarmut vor allem Frauen betrifft.

_Selbst_ist_die_Frau_Landshut„Frauen bekommen im Alter rund 60 Prozent weniger Rente und Pensionsleistungen als Männer. In Bayern ist laut dem DGB-Rentenreport 2016 jede vierte Rentnerin von Armut bedroht. Frauen, die 2015 in Rente gegangen sind, bekommen durchschnittlich 616 Euro im Monat, Männer erhalten im Schnitt 1049 Euro.“, so Verena Osgyan.  Das bedeutet, dass eine Frau, die Leben lang einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet hat, in Form von Kindererziehung, Erwerbstätigkeit oder Pflegearbeit, damit rechnen muss, im Alter aufs Sozialamt angewiesen zu sein. Die Zuhörerinnen und Zuhörer stimmten Osgyan uneingeschränkt zu, als sie darlegte, dass Frauen weiterhin auf dem Arbeitsmarkt strukturell benachteiligt sind. „Sie verdienen im Bundesdurchschnitt 21 Prozent weniger als Männer. In Bayern ist die Lohnlücke mit 25 Prozent sogar noch größer“, so Osgyan. Selbst ist die Frau – eigenständige Existenzsicherung weiterlesen

Politik für Frauen – was steht an in der neuen Legislaturperiode?

STANDPUNKT

Politik für Frauen ist keine Klientelpolitik, sondern Politik für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft, von der auch Männer profitieren. In Bayern leben mehr Frauen als Männer, sie sind aber nach wie vor weit davon entfernt auch die Hälfte der Macht zu haben. Politik für Frauen – was steht an in der neuen Legislaturperiode? weiterlesen

Bayern ist Spitze? Schön wär’s – Beim Gender Pay Gap sind wir Schlusslicht

BERICHT

Gerade im Wahlkampf wiederholen CSU und FDP gebetsmühlenartig ihr Mantra, Bayern sei das führende Bundesland in Deutschland. Ein genauer Blick hinter die Kulissen offenbart aber, dass dies mitnichten so ist. Ein gutes Beispiel ist das Missverhältnis der Einkommen von Frauen und Männern, der sogenannte Gender Pay Gap. Hier lag Bayern 2012, laut Fortschreibung einer Erhebung durch das Statistische Bundesamt, auf einem wenig schmeichelhaften drittletzten Platz, überflügelt von angeblich weniger erfolgreichen Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit einer Lohnlücke von 25% verzeichnet der Freistaat auch ein um satte 3% größeres Minus als der Bundesdurchschnitt.

Bayern ist Spitze? Schön wär’s – Beim Gender Pay Gap sind wir Schlusslicht weiterlesen