Soll es in Unternehmen ein Recht auf Teilzeit mit anschließender Rückkehr zur Vollzeit für Eltern geben? – Die Frage der Woche in der Bayerischen Staatszeitung vom 06.03.2014
Pro: Verena Osgyan, stv. Fraktionsvorsitzende und Frauen- und gleichstellungspolitische Sprecherin Bündnis 90/ Die Grünen im Bayerischen Landtag
Anlässlich des Weltfrauentags am Samstag, 8. März 2014, plädieren die Landtags-Grünen für eine bessere Repräsentanz von Frauen in Politik und Wirtschaft. „Passiert ist hier in den letzten Jahren herzlich wenig“, erklärt die Sprecherin für Frauen und Gleichstellung, Verena Osgyan. „Bayern ist unter den 16 Bundesländern nach wie vor Schlusslicht in punkto Gleichstellung.“
Die rechtskräftige Verurteilung von Vergewaltigern ist oft deshalb so schwierig, weil Spuren nicht rechtzeitig gesichert wurden. Der Grund ist, dass Vergewaltigungsopfer in dieser seelischen Ausnahmesituation oft nicht in der Lage sind, fremden Menschen den detaillierten Tathergang zu beschreiben. Opfern, die nicht unmittelbar eine Anzeige erstatten können, wird mit der anonymen Spurensicherung geholfen.
„Realität ist nichts als eine Wahrnehmung“: Franziska Holzheimer, Poesie-Performance-Aktivistin, überraschte mit einer wahrlich poetischen Einlage die Gäste zur Weltfrauentagsveranstaltung FRAUEN. MACHT. MEDIEN., zu der Margarete Bause und Verena Osgyan in den Landtag geladen hatten.
München – Die hochschulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Verena Osgyan, fordert von der Staatsregierung die Vorlage eines schlüssigen Gesamtkonzepts für die Zukunft des Hochschulstandorts Erlangen-Nürnberg. Sie spricht im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Verlautbarungen der letzten Wochen von einem „Kommunikations- und Informationschaos, wie wir es aus dem Spaenle-Ministerium auch schon von den Lehrerstellen her kennen“.
Grüne: Personalpolitisches Desaster bringt einst renommierte Einrichtung in Verruf
An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt droht, wie Medienberichten zu entnehmen ist, der fünfte Führungswechsel in nur sechs Jahren. Die hochschulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Verena Osgyan, stellt angesichts des personalpolitischen Desasters an der Spitze der Uni Eichstätt das Finanzierungs- und Mitbestimmungskonstrukt der Einrichtung grundsätzlich in Frage.
Im Jahr 2013 hat sich aus frauenpolitischer Sicht in den Medien viel getan – die Schlagworte „Aufschrei“ und „ProQuote“ sind nur zwei Beispiele der politischen Debatte des letzten Jahres. Anlässlich des Weltfrauentages 2014 stellten sich Margarete Bause und Verena Osgyan am 26.02.2014 im Maximilianeum mit ihren Gästen die Frage, welche Macht Frauen heute in den Medien haben. Kommen sie überhaupt an die Hebel der Macht und auf die Chefinnensessel? Welchen Herausforderungen müssen sich Medienmacherinnen heute stellen, um zukünftig deutlich stärker zu Meinungsmacherinnen zu werden?
Verena Osgyan verdeutlichte dabei in ihrem politischen Input, wie wenig Frauen in den Chefetagen der Redaktionen zu finden seien und zeigte anhand der #aufschrei-Debatte, wie schnell die Verhältnisse zum Tanzen gebracht werden können.
Die Bayerische Staatsregierung hat in der letzten Kabinettssitzung am Dienstag, 18.02.2014 die Einsetzung einer Staabsstelle sowie einer interministeriellen Arbeitsgruppe für den sogenannten „Familienpakt Bayern“ beschlossen. Letzterer soll dazu dienen, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu gestalten.
Die Gleichstellung im öffentlichen Dienst im Freistaat lässt sehr zu wünschen übrig. Dies ergab sich ja bereits aus einer Schriftlichen Anfrage, die wir im Dezember vergangenen Jahres an die Staatsregierung gestellt haben. Die Antworten waren – wie so oft – unbefriedigend und es ist mehr denn je klar, dass die Gleichstellung im öffentlichen Dienst in Bayern gerade mal Kreisliga-Niveau hat. Auch die Süddeutsche Zeitung hat sich nun der Angelegenheit angenommen.
Jede dritte Frau wird irgendwann im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt – das sind weltweit eine Milliarde Frauen (one billion). Unter dem Motto „One Billion Rising“ fand nun bereits zum zweiten Mal ein internationaler Aktionstag statt, um Gewalt gegen Frauen zu beenden.