Am Freitag, dem 18. November 2022, besuchte Verena Osgyan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag, zusammen mit ihrem Grünen Landtagskollegen Andreas Krahl, pflege- und senior*innenpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion und staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger, das Wohnprojekt OLGA in der Chemnitzer Straße 2. Hinter der Abkürzung OLGA verbirgt sich „Oldtimer Leben Gemeinsam Aktiv“, eine Hausgemeinschaft von 11 gleichgesinnten Frauen, die selbstbestimmt und gleichberechtigt gemeinsam leben möchten und sich dabei gegenseitig unterstützen.
Bei der Aufstellungsversammlungen am 19. November 2022 des Grünen Kreisverbandes Nürnberg wurden über die Direktkandidaturen für die Landtagswahl und die Bezirkstagswahl 2023 abgestimmt.
Nürnberger Grüne Landtagsabgeordnete Verena Osgyan, Elmar Hayn und Dr. Sabine Weigand fordern Anpassung der Fördermittel, Energiekosten- und Mietkostenzuschüsse – „Kunst und Kultur stehen mit dem Rücken zur Wand“
Das Lebenselixier Kunst und Kultur steht mit dem Rücken zur Wand – nach zwei Jahren Pandemie mit kaum Einnahmemöglichkeiten sind die kargen Rücklagen fast aufgebraucht. Ohne schnelle Hilfe steht der gesamte Kultursektor vor dem Abgrund. Die Grüne Landtagsfraktion stellt daher kommende Woche einen Dringlichkeitsantrag im Bayerischen Landtag, um die Menschen, die Infrastruktur wie Vereine und Institutionen, unsere kulturelle Vielfalt und kreative Innovationskraft und auch einen relevanten Wirtschaftsfaktor zu schützen.
Untersuchungsausschuss „Museum“ in den Startlöchern
Nach der fragwürdigen Vergabe des Millionenprojekts Zukunftsmuseum soll nun ein Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags Licht ins Dunkle bringen. Verena Osgyan bemängelt dabei einen Berg an offenen Fragen u.A. zu intransparenten Entscheidungen bezüglich Standortwahl, Vertragsgestaltung und Flächenerweiterungen. Bisher konnte die Staatsregierung die bestehenden Zweifel nicht ausräumen.
Podiumsdiskussion der Nürnberger Nachrichten und Bayerischen Rundfunk zum NSU-Untersuchungsausschuss
Am 14.10.2022 veranstalteten die Nürnberger Nachrichten (NN) und der Bayerischer Rundfunk (BR) anlässlich des NSU-Untersuchungsausschusses (UA) eine Podiumsdiskussion mit Verena Osgyan, weiteren Landtagsabgeordneten der CSU, FDP und SPD, Eva Frisch und Jonas Miller vom BR und Elke Graßer-Reitzner von den NN. Verena Osgyan, Mitiniitatorin des UAs, gab an, dass es nun erforderlich ist, die offenen Fragen zu den NSU-Morden endlich aufzuklären.
Ungefähr 300 Menschen versammelten sich am 3. Oktober vor der Nürnberger Lorenzkirche. Sie richteten ihren Protest gegen das Regime im Iran und deren systematische Unterdrückung gegenüber Frauen.
Auslöser der Protestbewegung war die Festnahme und der Tod einer jungen Iranerin wegen eines angeblichen Verstoß gegen die Kleiderordnung. Seither fanden in vielen Städten, auch in Bayern, Kundgebungen statt, die sich mit den Frauen im Iran solidarisieren.
Verena Osgyan sprach dazu auf der Kundgebung an der Lorenzkirche: „Im Iran setzen die Menschen ihr Leben aufs Spiel, wenn sie die elementarsten Rechte einfordern – ich verneige mich vor ihnen und ihrem Mut“. Frauenrechts seien weltweit ein Indikator für Menschenrechte – und auch deshalb sei gerade hier eine feministische Außenpolitik, wie von Außenministerin Annalena Baerbock angekündigt hatte, mehr als angebracht.
Die Nürnberger Grünen MdBs Ganserer und Müller sowie die grünen MdLs Osgyan und Weigand erklären zur heute beschlossenen Bewilligung von 20 Mio. Euro durch den Haushaltsausschuss des Bundestags für die Sanierung und Ertüchtigung der Kongresshalle:
Eine gute Nachricht hat der Landesgruppensprecher der Grünen im Deutschen Bundestag, Sascha Müller, für die Stadt Nürnberg: „Genau 20 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesförderprogramms KulturInvest fließen in die Einrichtung von Räumen für Kunst und Kultur in der Nürnberger Kongresshalle. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute Morgen zu meiner großen Freude entschieden.“
Die Landtags-Grünen fordern im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst am Mittwoch, 28. September, 9.15 Uhr, Antworten auf offene Fragen rund um studentisches Wohnen in München. 2015 hat das Studierendenwerk München die Wohneinheiten der Studentenstadt vom bisherigen Trägerverein übernommen. Nach Aussagen des Verwaltungsrats des Studierendenwerks damals auf ausdrücklichen Wunsch der Staatsregierung. Dem Studierendenwerk München fehlen aber die Eigenmittel, um die Sanierung möglichst schnell umsetzen zu können – jetzt stehen gut 1.200 Wohneinheiten in der Studentenstadt in München-Freimann leer.
Am 27. August wurde am Rande des Christopher-Steet-Days in Münster ein Teilnehmer gewalttätig attackiert und erlitt wenige Tage später seinen Verletzungen. Zu diesem traurigen Anlass demonstrierten in Nürnberg über 500 Teilnehmende. Verena Osgyan nahm stellvertretend für die Grüne Landtagsfraktion an der Demonstration in Nürnberg teil, um ein Zeichen gegen queerfeindliche Angriffe setzen.
Grüne Landtagsfraktion fordert Überarbeitung des Medizincampus-Konzepts und Stärkung der Infrastruktur in Niederbayern
PRESSEMITTEILUNG
„Wenn wir in Niederbayern ein attraktives Medizinstudium anbieten wollen, brauchen wir vor Ort eine bessere Infrastruktur“, erklärt die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecherin Verena Osgyan. „Das schließt die perspektivische Gründung einer naturwissenschaftlichen Fakultät mit ein. Dafür muss der Freistaat der Universität Passau Mittel und Stellen zur Verfügung stellen“, ergänzt der niederbayerische Grünen-Abgeordnete Toni Schuberl.
Im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Bayerischen Landtags wurde heute der aktuelle Zwischenstand zum Projekt „Medizincampus Niederbayern“ vorgestellt. In einem eigenen Antrag fordern die Landtagsgrünen, das niederbayerische Medizinstudium auf sichere Beine zu stellen.
„Das Medizinstudium in Niederbayern darf kein Medizinstudium zweiter Klasse werden!“, fordert Osgyan deutlich. Das Konzept der Staatsregierung wirft viele Fragen auf. Diese dürfen nicht einfach weggewischt werden. Denn die jüngsten Gutachten zeigen, dass die derzeitige Pläne nicht ausreichen.