Grüne fordern Ausbau der Wohnheimplätze für Studierende

PRESSEMITTEILUNG

„Immer mehr junge Menschen studieren in Bayern – wo sie aber bezahlbar wohnen sollen, interessiert die CSU-Regierung nicht.“, ärgert sich Verena Osgyan, hochschulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen.

Die neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt einen rasanten Anstieg der Mieten für Studierendenwohnungen in den letzten zehn Jahren. Mit inzwischen 17 Euro pro Quadratmeter für eine durchschnittliche Bleibe ist München „trauriger Spitzenreiter“. „Die Mietpreise steigen raketenhaft, der Ausbau der Wohnheime geht aber nur im Schneckentempo vonstatten – ein bitterer Kontrast für die Studierenden.“

Im Wintersemester 2016/2017 studierten über 378.000 Menschen an Bayerns Hochschulen – ein neuer Rekord. Demgegenüber stehen viel zu wenige Wohnraumplätze für Studierende: 2015 waren es 36.842, 36.882 im Jahr 2016. „Zudem werden die Mittel der Wohnraumförderung überwiegend in Umbaumaßnahmen gesteckt statt in Neubau.“

Die Landtags-Grünen fordern Neubauten in ausreichendem Umfang. Verena Osgyan: „Die Bayerischen Studierendenwerke brauchen eine massive Aufstockung der Zuschüsse, um die Wohnraumproblematik zu lösen. Weil die CSU unseren Haushaltsantrag abgelehnt hat, wird das Problem immer schlimmer – und die Studierenden werden im Regen stehen gelassen.“

Den grünen Antrag finden Sie als PDF im Anhang.

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