Studiengebühren für Ausländer sind keine Lösung!

PRESSEMITTEILUNG

Internationalisierung der Hochschulen ist Aufgabe des Freistaats

Nachdem der Präsident der Technischen Universität München, Prof.  Dr. Wolfgang A.  Hermann, die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer ins Gespräch gebracht hatte, regte sich von vielen Seiten heftiger Widerstand. Auch die hochschulpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag, Verena Osgyan, sieht die Forderung Hermanns als verfehlt an.

„Der Freistaat hat die Internationalisierung seiner Hochschulen verschlafen. Im internationalen Vergleich haben wir deutlich weniger ausländische Studierende und Lehrende an unseren Hochschulen, was auch für die Studierenden aus der Region nachteilig ist. Diese haben so vor Ort immer noch zu wenig Chancen auf ein international hochkarätig besetztes Forschungs- und Lehrumfeld. Also ist es auch kein Wunder, dass nun einzelne, wie TUM-Präsident Herrmann, vorpreschen. Er stellt prinzipiell die richtigen Fragen, gibt aber die falschen Antworten. Der Ansatz „Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer“ ist populistisch und sozial ungerecht. In Bayern wurden die Studiengebühren mit gutem Grund abgeschafft, und nur weil es rechtlich möglich wäre, sie für Nicht-EU-Ausländer zu erheben, halten wir das nicht für wünschenswert. Der Vergleich mit den angelsächsischen Spitzen-Unis hinkt, denn dort ist das ganze System gänzlich anders aufgebaut; den Teils horrenden Studienbeiträgen stehen vielfältige Dienstleistungsangebote für Studierende gegenüber und es gibt ein ausgeprägtes Stipendienwesen, um auch weniger bemittelten ein Studium zu ermöglichen.“

Ein Gedanke zu „Studiengebühren für Ausländer sind keine Lösung!“

  1. Jeder sollte hier bei uns die gleichen Chancen auf Bildung haben, egal ob Ausländer oder nicht und daher sollten die Studiengebühren über all abgeschafft werden, damit alle die gleichen Möglichkeiten der Weiterbildung bekommen.

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