Bayerisches Landes-Betreuungsgeld verhindert Gleichberechtigung von Müttern und Vätern

PRESSEMITTEILUNG

Verena Osgyan fordert: Gelder besser in Krippen- und Kita-Ausbau investieren, denn es ist ungerecht, dass Familiengründung häufig mit einem einseitigen Berufsverzicht verbunden ist.

Die Landtags-Grünen sehen sich durch die am Mittwoch bekannt gewordene, teils massive Kritik vieler Verbände am geplanten Landes-Betreuungsgeld in ihrer Politik bestätigt. „Von Anbeginn waren wir überzeugt, dass die Gelder schlecht investiert sind. Es ist absurd, am längst überholten Bild der Hausfrauenehe festzuhalten“, so Verena Osgyan, gleichstellungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion


Das Landes-Betreuungsgeld in Höhe der vorgesehenen 150 Euro/Monat führe für die Familien weder zu echter Wahlfreiheit, noch schaffe es in dieser Höhe irgendeinen Gerechtigkeitsausgleich. Verena Osgyan: „Was wir heute brauchen sind ausreichend Krippen- und Kitaplätze, damit alle Eltern, die hierauf einen gesetzlichen Anspruch haben, diesen auch einlösen können. Es ist schlicht ungerecht, dass die Familiengründung auch heutzutage noch häufig mit einem einseitigen Berufsverzicht verbunden ist. Mit dem verbissenen Festhalten am Betreuungsgeld zeigt die bayerische CSU-Regierung, dass sie an einer gleichberechtigten Teilhabe von Müttern und Vätern in der Gesellschaft kein ehrliches Interesse hat“.

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